Google Chrome ist eine Datenschleuder, oder?

Apr 15th, 2009 | By Mario | Category: Allgemein, Chrome Browser Datenschutz

Jedermann weiß das Google Chrome Daten nach Hause schickt. Aber niemand weiß welche genau. Hier ist eine Aufstellung der Daten die sich Google Chrome bei der Installation speichert oder wärend des Betriebs an Google schickt.

Installation

Client-ID:

Bei der Installation erzeugt Google Chrome eine eindeutige ID. Theoretisch könnte mit dieser ein Nutzer (beziehungsweise sein Client) eindeutig identifiziert werden.

Timestamp

Google Chrome speichert den Zeitpunkt seiner Installation.

RLZ-Tracking

Der Google Chrome Browser überträgt mit dieser Funktionalität information, wie zum Beispiel wann und wo der Browser heruntergeladen wurde.

Während des Surfens

Suggest

Wenn diese Funkion aktiviert ist, autovervollständigt der Browser Eingaben in der Adressleiste.
Hierfür wird zwischen der Eingabe und einem Index auf einem Googleserver abgeglichen.

Alternate Error Pages

Wenn man diese Funktion aktiviert hat, zeigt der Browser bei einer fehlerhaften Adresseingabe eine Fehlerseite (404) die auf einem Googleserver liegt an.

Error Reporting

Wenn man diese Funktion aktiviert hat, meldet der Google Chrome Browser bei Fehlern und Browserabstürzen einen Fehlercode und den Browserzustand an den Googleserver.

URL-Tracker

Wenn man diese Funktion aktiviert hat wird nach dem Browserstart die Google Page im Hintergrund geöffnet.

Unsere Meinung:

Der Google Chrome Browser tauscht tatsächlich Daten mit Google Servern aus. In den meißten Fällen muss man diese Funktionen in der Konfiguration des Browsers erst aktiviern.

Die Daten die ausgetauscht werden sind nicht personalisiert und werden nicht personalisiert gespeichert.
Wenn man an einen Gewinnspiel teilnimmt, mit einer Kreditkarte zahlt oder seine echte Adresse bei der Einrichtung eines Email Kontos angibt, gibt man viel mehr Informationen über sich preis, als über den Google Chrome Browser durch Google ermittelt werden können.

Das Argument das Google zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein Nutzertracking aktivieren könnte ist richtig.
Allerdings trifft dieses Argument nicht ausschließlich auf Google Chrome sondern auf jeden anderen Browser bzw. deren Plugins zu. :)

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